Ronotic verzichtet bewusst auf die vertikale bzw. direkte (90°) Anbringung von Solarmodulen am Mast. Diese Entscheidung beruht auf fundierten technischen Überlegungen und der Abhängigkeit des Energieertrags vom Neigungswinkel der Module. Statt auf überdimensionierte Solarmodule zu setzen, verfolgen wir einen ressourcenschonenden, intelligenten Systemansatz, der in der Praxis dauerhaft funktioniert.
Neigungswinkel entscheidet über den Energieertrag
Die Effizienz von Solarmodulen hängt stark vom Einfallswinkel der Sonneneinstrahlung ab. Je optimaler der Neigungswinkel gewählt ist, desto mehr Sonnenenergie kann das Modul im Tages- und Jahresverlauf aufnehmen. In Mitteleuropa liegt dieser optimale Winkel typischerweise zwischen 30° und 40°.
90°-Montage: Deutlich geringerer Ertrag
Ein Solarmodul, das senkrecht (90°) am Mast befestigt ist, kann die Sonnenstrahlung – besonders im Winter bei tiefem Sonnenstand – nur unzureichend nutzen. Der resultierende Energieertrag ist deutlich geringer im Vergleich zu Modulen mit einer leichten Neigung. Dies kann die Funktionssicherheit der Leuchte beeinträchtigen, vor allem in lichtarmen Jahreszeiten.
Optimale Neigung für maximale Effizienz
Unsere Solarleuchten sind mit einem festen Neigungswinkel von 7° ausgestattet. Diese leichte Schräge ermöglicht eine flexible Ausrichtung in jede Himmelsrichtung – bei gleichzeitig ausreichender Einstrahlungsfläche. Der Vorteil: zuverlässiger Energieertrag über das ganze Jahr hinweg – ohne überdimensionierte Komponenten oder unnötigen Ressourcenverbrauch.
Ressourcenverschwendung durch Kompensation
Um die geringere Effizienz senkrecht montierter Module auszugleichen, werden oft größere Flächen mit mehr Modulen oder leistungsstärkere Module eingesetzt. Dies führt zu einem höheren Materialverbrauch und erhöhten Kosten, ohne den Ertrag proportional zu steigern. Ein Beispiel dafür ist die Verwendung von bifazialen Modulen in vertikaler Ost-West-Ausrichtung, die zwar bestimmte Vorteile bieten, jedoch auch spezifische Anforderungen an Standort und Installation stellen.
Nachhaltigkeitsaspekte
Die ineffiziente Nutzung von Materialien und Flächen bei senkrechter Montage widerspricht den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Ein höherer Ressourcenverbrauch für einen geringeren Energieertrag ist weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Zudem können die erhöhten Installations- und Wartungskosten die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen weiter beeinträchtigen.
Fazit
Die senkrechte Montage von Solarmodulen ist in den meisten Fällen nicht empfehlenswert, da sie zu erheblichen Ertragseinbußen führt und zusätzliche Ressourcen erfordert, um diese Verluste zu kompensieren.